Christl. Pferdeschutzhof Refugium - - Gedanken vom Leiden und Sterben von Tieren
 

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Gedanken zum Leiden und Sterben der Tiere

 

 

Pastor Wilhelm Busch schreibt in seinem Buch „Spuren zum Kreuz“ folgendes:

 

Mit welch tiefem Erschrecken werden wohl Adam und Eva erlebt haben, wie Gott diese Tiere (imParadies) tötete! Denkt doch – es war das erste Sterben. Und Adam und Eva, welche die Welt vor dem Sündenfall gekannt hatten, begriffen, welch ein Mißklang das Sterben in der Schöpfung
bedeutet. Ich versuche, Adams Gedanken in diesem Augenblick zu erfassen. Er erschauert, als er das Töten sieht und denkt: `Wie schrecklich! Diese Tiere haben doch nichts Böses getan. Ich,
ich habe doch gesündigt. Der einzige Grund, das sie sterben müssen, bin ich. Für mich sterben sie!`

Das, was Pastor Wilhelm Busch hier feststellt, sollte uns immer wieder neu zum Nachdenken bringen.
Dieser Satz: Der einzige Grund, daß Tiere sterben müssen bin ich, ist schon erschreckend. Und man
kann noch hinzufügen: diese Aussage gilt auch für die geschlachteten Tiere die wir essen, ja sie gilt auch für die gesamte Schöpfung. Die Tatsache, daß sich in der Schöpfung das Fressen und
Gefressenwerden in jeder Sekunde tausendfältig vollzieht, hat seine Ursache darin, daß wir für die
Sünde, die Adam und Eva im Paradies begangen haben, indem sie sich gegen Gott stellten, einen hohen Preis zahlen müssen. Es kostet uns und den Tieren das Leben! Wenn der Sündenfall im Paradies nicht stattgefunden hätte, gäbe es kein Sterben und keinen Tod auf dieser Erde, und wir
brauchten auch keinen Tierschutz betreiben. Das Schnitzel oder der Hähnchenschenkel auf unserem
 Teller sollten uns immer daran erinnern, was wir mit unserem Aufstand gegen Gott angerichtet haben,
wie wir die Tiere durch unsere Schuld in den Tod gerissen haben.
In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, daß uns die Bibel nicht verbietet Fleisch von
 Tieren zu essen, sondern Gott sagt ausdrücklich in 1. Mose 4:“ Alles, was sich regt und lebt, daß sei
eure Speise; wie das grüne Kraut hab ich`s euch alles gegeben!“ Wie gesagt: Ursprünglich wollte Gott
das nicht, doch das Fehlverhalten von Adam und Eva im Paradies veranlaßte ihn dazu. Wenn wir uns
 diese Zusammenhänge vor Augen führen und darüber nachdenken, dann sollte uns klar werden: Wir
 alle haben an den Tieren Wiedergutmachung zu vollziehen, soweit das überhaupt möglich ist. Wenn wir
 schon das Fleisch der Tiere essen, dann sollten wir wenigstens dafür sorgen, daß wir sie artgerecht
 halten und sie als von Gott geschaffene Lebewesen verantwortungsvoll und in Ehrfurcht vor dem Leben
 behandeln. Paradiesische Zustände werden wir auf dieser Erde nicht erreichen, aber wir sollten uns
 dafür einsetzen, daß Massentierhaltung, sinnloses Töten von Tieren und Qualzucht verboten werden.
 Das bedeutet auch, daß wir z.B. beim Einkauf von tierischen Produkten wachsam sind und uns nicht
von Niedrigpreisen zum Kauf verführen lassen. Desgleichen sollten wir bei der Anschaffung eines
 Haustieres Tiere aus den Tierheimen bevorzugen, um so den Tierhändlern und illegalen Züchtern das
 Handwerk zu legen, die besonders auch über das Internet ihr Unwesen treiben. Ich glaube, daß hier
 noch viel Aufklärungsarbeit an der Bevölkerung notwendig ist, damit die Menschen sich nicht durch
 Internetangebote aus Unwissenheit täuschen lassen. Darüberhinaus ist eine Bewußtseinsänderung der
 Menschen notwendig, damit sie erkennen, daß Tiere keine Biomasse sind, über die ich beliebig
 verfügen kann, sondern Lebewesen, die von Gott geliebt und gesegnet sind.
Dennoch erlaubt uns Gott, daß wir diese Tiere töten und essen dürfen. Das scheint uns nur schwer verständlich und widersprüchlich. Aber vielleicht will uns Gott damit zeigen, daß das Essen von Fleisch etwas mit unserem sündhaften Wesen zu tun hat, das bis zum letzten Atemzug in uns ist, und im Paradies seinen Anfang nahm. Der Theologe Professor Thielicke schreibt in diesem Zusammenhang: „
 Es sollte wenigstens ein Körnchen jenes Wissens in uns wach bleiben, daß der Mensch als der Herr der Erde nicht das Recht hat, so über die Kreatur zu verfügen, sondern das es seine Urschuld ist, wenn er so über sie verfügt.“ Und diese Urschuld des Menschen hat sich seit dem Sündenfall ununterbrochen in der Menschheitsgeschichte fortgesetzt – bis auf den heutigen Tag. Die Schuld des Menschen
 gegenüber den Tieren wächst heute ins Gigantische, wenn wir in unser Land und in die Welt blicken.
Wie können wir nur darüber froh sein, daß Jesus auch für diese ungeheure Schuld ans Kreuz von
 Golgatha gegangen ist. Selbst als Christen werden wir oft an den Tieren schuldig, auch wenn es uns oft
 gar nicht bewußt wird. Auch hier brauchen wir das Blut Jesu zur Vergebung unserer Schuld; das wird oft vergessen
Trotz aller schlimmer Dinge, die an den Tieren geschehen und unter denen die Tiere leiden, dürfen wir seit Ostern wissen, daß die gesamte Schöpfung erlöst wird und einer herrlichen Zukunft entgegen geht.
 Das sollte uns Ansporn sein, als christlicher Tierschutzverein trotz aller Widerstände und Rückschläge,
 trotz aller Torheit und Lieblosigkeit vieler Menschen den Tieren helfend zur Seite zu stehen, die uns
 unser Herr vor die Füße legt
!

 

 

Dr. W. Hellmann

 


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